Churrasco Part Drei: Cevapcici mit frischem Ajvar

 

 

 

Bei (Fast-)Vollmond stehe ich am Grill und mache das Nationalgericht der Bosnier, Serben und Kroaten: Cevapcici.

Es wird aus reinem Rinderhack gemacht und mit Gewürzen wie Salz, Bohnenkraut, Paprika und mit frischem Knoblauch versehen. Abwandlungen zeigen die Verwendung von Schwein oder Lamm. Wir nehmen uns dem Original an, wobei ich bei den Gewürzen noch etwas anpasse. Dazu frisch gemachter Ajvar - ich glaube das wird gut, richtig gut!

Vorbereitungen

Für 3 Personen benötigen wir:

800 g Rinderhack

1 Ei

1 TL Meersalz

1 TL Pfeffer, schwarz

1 TL Paprikapulver, geräuchert

2 TL Paprikapulver, edelsüß

¾ TL Bohnenkraut

2 TL Gewürzmischung für Rind

1 Knoblauchzehe, fein gehackt

 

Alles gut vermengen und bis zum Aufschichten auf die Spieße kaltstellen.

Wie Du das Ajvar selbst machen kannst siehst Du hier.

 

Zubereitung

Wenn der AZK zur Hälfte durchgeglüht und die Beilagen entsprechend vorbereitet sind, dann heißt es Spieße raus. In unserem Fall waren die Süßkartoffeln ein Leichtes: Ordentlich waschen, grob zerschneiden, in eine Form geben, Olivenöl, Meersalz und frischen Rosmarin zugeben und für 20´ bei 180° in den Ofen. Aus dem Hack zuerst eine Kugel formen und diese auf einem Brettchen ausrollen, den Spieß vorsichtig durchstechen und nochmal inkl. dem Spieß formen. Kohlen mittig schütten, den Ø entlang.

Ich plane ca. 25´ Garzeit ein - Abweichungen kommentiere ich im Fazit.

Die Spieße immer im Auge behalten, das Hack hat durch seine Struktur einen anderen Garpunkt, schlecht wäre eine Seite fast durch zu haben, während die andere noch halb roh ist. - also alle 2´ wieder im 45°-Takt drehen.

Sobald erste Röstspuren zu sehen sind und das Riesencevapcici eine vollständig braune Farbe hat, kann man den ersten Test wagen, im Zweifel nochmal drauf. Das tolle bei Rind, auch wenn es Hack ist, es muss nicht wie Schwein oder Geflügel zu 100% durch sein!

 

Dazu wie gesagt das Ajvar und Süßkartoffelwedges - sollte ein rundes Mahl werden.

 

Fazit des 3. Tests

Zuerst bin ich Euch noch die tatsächliche Grilldauer schuldig. Am Ende waren es gute 25` für das 200 g Cevapcici auf dem kleineren Spieß, um es fertig zu garen. 30´ für das 300er, welches erst am Rand lag und knapp 40´ für den 400er, welcher ebenfalls erst an der Seite lag.

Empfehlenswert ist es den Rost drunter zu legen, funktioniert und gibt Sicherheit, falls das Hack sich vom Spieß trennt. Ich hatte Glück, die Masse hatte also die richtige Konsistenz!

Dabei war es innen noch leicht rosa, sehr saftig und aromatisch. Die geplanten Beilagen haben völlig ausgereicht und gut harmoniert.

In Summe mal wieder ein sehr zu empfehlendes Mahl, was Du unbedingt ausprobieren solltet.

DerSchlutten

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Kommentare: 3
  • #1

    SiS (Samstag, 23 Januar 2016 09:22)

    Mir läuft schon beim Frühstück das Wasser im Munde zusammen! Kann man den Freitag-Abend bei euch buchen?

  • #2

    Arleen Calnan (Freitag, 03 Februar 2017 14:01)


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  • #3

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