BLOCK HOUSE Rinderfilet vom Gussrost

Ich musste mich in Geduld üben, das BLOCK HOUSE Filet nicht schon zuzubereiten. Der Gussrost für unseren 60er Rösle ist aber mittlerweile eingetroffen und somit konnte es losgehen.

Rinderfilet vom Gussrost - klassisch und mit Chimichurri-Topping. Dazu einen Salat mit Cashew & Sesam und Süßkartoffelfächer.

Wird gewiss schmecken - wie gut ist die Frage ...?

Vorbereitung ist alles!

De facto ist dem so!

Für 4 Personen:

800 g Rinderfilet, hier BLOCK HOUSE

3 TL Chimichurri-Mischung von Dudel

2 EL Olivenöl

 

Süßkartoffelfächer:

4 Süßkartoffeln á ca. 125 g

2 EL Olivenöl

1 TL Fleur de Sel

1-2 Knoblauchzehen, gehackt

 

Salat:

2 Romana Salatherzen

400 g Kumato Tomaten

3 Schalotten

100 g Cashewnüsse

30 g Sesam

 

Vinaigrette:

3 EL Olivenöl

2 EL Balsamicoessig

1 EL Honig

1 TL Senf

Prise Salz & Pfeffer

 

Die Beschreibung kurz & knapp:

Das Filet min. 1 h vor Grillbeginn Temperatur annehmen lassen, für alle, die es wie ich in der Truhe hatten - bereits am Vortag raus und im Kühlschrank LANGSAM auftauen lassen und in gleichmäßig dicke Stücke (3 - 4 cm) schneiden, damit die Garzeit identisch ist.

3 TL Chimichurri mit 2 EL Olivenöl vermengen und ziehen lassen; immer mal wieder durchrühren.

 

Die Süßkartoffeln waschen, putzen und wie gleich auf den Bildern zu sehen, 2 gleichdicke Kochlöffel davor und dahinter, um mit der Klinge bis max. dort zu schneiden. 3 EL Olivenöl mit 1 TL Fleur de Sel und einer gehackten Konblauchzehe vermengen - ziehen lassen.

 

Salatherzen quer zum Strunk schneiden, anschließend waschen & abtropfen lassen. Tomaten in kleine Würfel schneiden.

100 g Cashews in einer Pfanne leicht anrösten, Pfanne vom Herd, 30 g Sesam hinzu.

 

3 EL Olivenöl, 2 EL Balsamicoessig, 1 TL Senf, 1 EL Honig, Prise Salz & Pfeffer in einen kleinen Mixtopf geben und mit Pürierstab richtig aufschäumen, damit gibt es eine sämige Vinaigrette!

 

Auf den Punkt

Den neuen Gussrost richtig vorbereiten.

Dazu einen vollen AZK kpl. durchglühen lassen und die Briketts ins Zentrum in 2 Kohlekörben verteilen.

Den Gussrost auflegen und zuerst Temperatur annehmen lassen. Nun mit etwas hocherhitzbarem Öl (hier: Albaöl) bestreichen.

Deckel zu und einbrennen lassen. Wenn es dann etwas qualmt mit einer Grillbürste, bei Guss allerdings unbedingt Messing (!), abbürsten.

Jetzt Deckel wieder zu und mit der Kohle den Garraum auf max. Temperatur bringen - hier haben es die Birketts auf 250° geschafft!

 

Der Zeitpunkt ist gegeben das Fleisch zu braten, doch wir wollen die Beilage parallel fertig haben, also zuerst die Süßkartoffelfächer in den indirekten Bereich legen und mit der Knoblauch-Salz-Olivenöl-Mixe beträufeln.

 

10´ später dürfen die Filets dann drauf; zuerst die 1. Seite für 2´, dann die 2. Seite für 2´ bei geschlossenem Deckel im direkten Bereich!

Nun in den indirekten Bereich mit den Steaks und für die nächsten 12-15´ bei geschlossenem Deckel auf, je nach Geschmack, in unserem Fall aber Medium und somit 60° ziehen. Ich habe in eines der Stücke ein Thermometer gesteckt - jetzt wisst ihr auch, warum es so wichtig ist, dass die Stücke gleichdick sind!

 

Bei 58° öffne ich kurz den Deckel und streiche das angemachte Chimichurri auf und lasse die letzten 2 Grad Kerntemperatur zum "Verheiraten".

Da Filet, allgemein kurzgebratenes, nach dem Braten noch kurz ruhen soll damit sich der Fleischsaft gleichmäßig verteilen kann, richte ich in Ruhe den Teller an, drapiere den Süßkartoffelfächer an die Kartoffelcreme von MERL, stelle mir die frische Kräuterbutter, den BLOCK HOUSE Steakpfeffer und das Fleur de Sel zusammen.

Das Filet positioniert, mit der Kräuterbutter den Hut aufsetzen und mit Fleur de Sel und dem Steakpfeffer berieseln, letztes Foto schießen und dann die WMF-Klinge durch das butterzarte Filet ziehen ...

 

Wenige Zutaten, großer Geschmack

Rinderfilet, hier erstmalig das von BLOCK HOUSE, ist, bei der richtigen Zubereitung, eines unserer Lieblingsspeisen. Wie oben beschrieben, scharf von Außen angebraten, bis 60° KT im Kern indirekt gezogen, herausnehmen, 5´ ruhen lassen.

Wenn der Fleischsaft dann leicht austritt, der gesamte Querschnitt die gleiche Farbe hat, dann darf es endlich gegessen werden.

Begleitet von einem Rotwein, hier der Zinfandel von Mondavi aus Californien - ja was soll ich sagen, außer: Das Leben kann so schön sein!

DerSchlutten

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Kommentare: 1
  • #1

    SiS (Sonntag, 24 April 2016 08:15)

    Das ist wahre Lebensqualität :-)