Unsere Art Danke zu sagen

Anlässlich unserer Trauung im Dezember 2016 haben wir unsere Trauzeugen und die Helfer zu Gast gehabt.

Dazu lässt sich DerSchlutten natürlich was einfallen.

Es standen auf dem Programm:

Appetizer: Scheibchen von dem Dry Aged Tomahawk Steak

Main course: Burger mit den besten Buns und einigen Lecke-/Sauereien

Dessert: American Cheesecake

 

Begleiter u.a. aus dem Schwarzwald - Rothaus-Tannenzäpfle

 

In diesem Bericht findest Du einiges aus meinem Repertoir - Kombinationen verschiedenster Rezepte zum Thema Burger!

Vorbereitungen u.a. im TM5

Für unsere 8 Gäste benötigen und bereiten wir vor:

Starter

Der Appetizer ist sicher die mit am wenigsten Aufwand verbundenen Speise.

Das Tomahawk lasse ich lediglich Temperatur annehmen.

Benötigte Zutaten

1,2 kg Dry Aged Tomahawk Steak - der Knochen wiegt etwa 400 g!

1 TL Moesta´s Fleur de Sel

1 TL Mr. Nicepepper Pfeffer

 

Burger

Der Burger wird aus den verschiedensten Komponenten zusammengebaut, teils optionale Toppings.

Hinter den Links findest Du die Detailberichte, das würde hier sonst den Rahmen wirklich sprengen!

Benötigte Zutaten

Buns - die besten

Guacamole

Chili-Cheese Sauce

Majonaise

Baconjam

1,4 kg Rinderhack

1 Ei

6 TL Moesta´s Perfect Burger

BBQ-Sauce Deiner Wahl

2 Köpfe Romanasalat

1 Ochsenherztomate

16 Scheiben Cheddar

10 rote Zwiebeln

8 EL brauner Zucker

400 ml Likörwein oder Portwein

 

Vorbereitung

Die Buns und die Baconjam können sich bereits super am Vortag machen lassen, Die Chili-Cheese Sauce, die Guacamole und vor allem die Majonaise, müssen frisch, am besten kurz davor zubereitet werden.

Was hier noch etwa 1 h zuvor gemacht werden sollte ist, die 1,4 kg Rinderhack für die 8 170-180 g Patties mit einem Ei und den 6 TL Perfect Bruger zu vermengen und mittels der Burgerpresse aus dem Hause Moesta zu formen. Optimale Ergebnisse werden erzielt, wenn man die gepressten Patties zusammen mit der Form bis zum Grillen für etwa 30´ in den Froster schiebt; das Patty ist in sich fester und lässt sich optimal aus der Presse nehmen und ist formstabil!

Übrigens: Hast Du mal zu viel Patties gemacht oder planst in Kürze erneut Burger zu machen, so lassen sich 4 Patties auch bis zu 1 Woche hervorragend einfrieren!

 

American Cheesecake

Boden

300 g Butterkekse

160 g Butter

50 g Zucker

 

Masse

300 g Zucker

900 g Frischkäse

250 ml Sahne

250 ml Saure Sahne

Mark einer Vanilleschote

1 Zitrone

2 EL Mehl

6 Eier

 

Vorbereitung

Aufgrund der Prozesse der Vorbereitungsdauer und des in Ruhe Abkühlens empfehle ich den Cheesecake am Vortag zu machen.

Dazu ist folgendes zu tun:

Boden

300 g Butterkekse und die 50 g Butter zusammen in den Mixtopf geben und für 10 sek auf Stufe 8 zerkleinern, den Vorgang einmal wiederholen.

Danach das Ganze 2´auf Stufe 3 bei 60 Grad schmelzen und anschließend den Zucker "unterheben". Die Keksmasse auf eine mit Backpapier ausgelegte Springform geben und am Boden festdrücken. Die Form für 15´ in den Kühlschrank stellen, den Ofen auf 220° Umluft vorheizen.

 

Die Masse

Nun geben wir das Mark einer Vanilleschote, 900 g Frischkäse, 250 ml saure Sahne, 250 ml Sahne, 6 Eier, 300 g Zucker, den Saft einer Zitrone und 2 EL Mehl in den Mixtopf und vermengen es für etwa 1´ auf Stufe 4.

Die weiße Masse über den Rücken einer kleinen Kelle in die Form auf die Keksmasse gießen, damit die Keksmasse nicht beschädigt wird - 10´ ruhen lassen.

Jetzt gibt es 3 wichtige Schritte des Garens:

  • Bei 220° kommt die Form nun für 15´ in den Ofen
  • Wir stellen runter auf 130° und backen für 60´ weiter
  • Anschließend den Ofen komplett ausstellen, allerdings bei geschlossener Tür für weitere 2 h garen lassen
  • Der Cheesecake sollte dann mindestens einen halben Tag gekühlt werden - und drum schrieb ich Eingangs, besser am Vortag!

 

Die Koch- und Grillgeräte im Einsatz

Du hast alles nach Anleitung vorbereitet und die Gäste kommen binnen der nächsten 30´, dann ist es an der Zeit sich an die Arbeit zu machen.

Die Saucen, die Chili-Cheese auf dem Herd, die Guacamole gerade fertig  und die Majonaise im TM5 geschlagen kommt just in die Kühlung.

 

Einen AZK voll mit Briketts bringst Du zum Glühen, um zuerst das Tomahawk beiseitig für 2´ scharf auf dem Gussrost direkt zu grillen und es für die nächsten etwa 15´ (Thermometer sei Dank) indirekt bis 60° ziehst - Fleur de Sel und Steakpfeffer stehen bereit.

 

Tomahawkverzehr

Die Scheibchen des Dry Aged Tomahawk auf der Zunge zergehen lassen, ehe es an den Burgerbau geht.

Dazu haben wir die Ochsenherztomate in mitteldicke Scheiben geschnitten, die Romanasalatblätter gewaschen und zurechtgezupft sowie die Zwiebelreduktion noch in Arbeit, sodass diese warm auf den Burger kommt.

 

Die Patties grillen wir beidseitig für 2´ scharf an - den Grill hast Du dazu auf gute 220 - 250° gebracht.

In dem indirekten Bereich ziehen wir die Patties, ggf. mit Hilfe eines Thermometers auf 56-60°, für schwangere Frauen und Kinder bitte auf min. 70°!

Dabei legen wir 2 kräftige Scheiben des Cheddar auf das Patty.

 

Burgerbau

Unsere Beilage die Süßkartoffelpommes sind so gut wie fertig, die Patties sind in den nächsten 2´ auch am Ziel angekommen, die Burger Buns kommen kurz in die mit Butter beschichtete Pfanne und anschließend mit der Innenseite für einen Moment auf den Gussrost.

  1. Bununterseite bestrichen mit 1-2 TL der Baconjam
  2. Romanasalatblatt aufgelegt
  3. 1-2 TL der Zwiebelreduktion in das nach oben gewölbte Salatblatt geben
  4. Patty auflegen
  5. Ochsenherztomate zentrieren
  6. Chili-Cheese Sauce und/oder BBQ Sauce über die Tomate am Rand herunterlaufen lassen
  7. Bunoberseite mit Guacamole bestrichen
  8. Bundeckel auflegen und ggf. mit Spieß versehen, um beim Essen mit den Händen etwas Stabilität zu haben

Zusammen mit den Süßkartoffelpommes und der Majonaise, gerne auch hier der Chili-Cheese Sauce oder der Guacamole servieren und genießen.

 

Cheesecake

Diesen herrlich saftigen Cheesecake servieren kühl und dazu einfach ein Heißgetränk wie Kaffee, Espresso oder Cappucino und naja für hinterher steht schon der Sambuca kalt!

 

Gebührender & angebrachter Dank

Man kann seinen Dank auf die verschiedensten Weisen ausdrücken. Eine Aufmerksamkeit in Form eines kleinen Geschenkes oder dergleichen sind eine Möglichkeit, wir wollten allerdings mit unseren Trauzeugen und Helfern nochmal unseren Tag Revuee passieren lassen und das begleitet von gutem Essen und guten Getränken.

 

Das ist uns gelungen, unsere Gäste waren begeistert und auch wir haben uns erneut richtig gefreut - DANKE für alles!

 

Inspiriert durch die verschiedensten Rezepte und Gerichte? Dann folge mir weiter, um künftig niveauvolles aus der Küche und vom Grill präsentiert zu bekommen!

DerSchlutten