Ente von der Rotisserie mit Kartoffelrosen, Rotkohl und Rotweinsauce

Die Familie zu Gast, da gehört sich ein stattliches Mahl - Ente von der Rotisserie mit Kartoffelrose und Rotkohl an Rotweinsauce.

 

Heute im Einsatz: 60er Rösle Kugelgrill mit dem passenden Moesta Smokin´PizzaRing und dem Rotisseriespieß!

 

 

 

 

Die Enten grillfertig gekauft und als erstes mit Wasser durchgespült - grundsätzlich bei Geflügel.

Nun satt salzen und pfeffern von innen und außen!

 

 

Für die Füllung der beiden weiblichen Enten:

2 Birnen

4 Äpfel

1 Bund glatte Petersilie

2 EL Meersalz

1 EL Pfeffer

 

 

 

 

Die Birnen und Äpfel in kleine Stücke geschnitten, die Petersilie grob geschnitten, auch die Stiele mit in die Füllmasse geworfen. Alles gut miteinader vermengen und die Enten damit satt gestopft.

Die Öffnung mittels Holzspiessen / Küchengarn verschließen und im Kühlschrank bis zum Aufspießen auf die Rotisserie verweilen lassen.

 

Die Rotweinsauce - Zubereitung am Vortag möglich

50 g Butter

3 Schalotten

3 EL Zucker

5 EL Schnaps (hochprozentiges - hier: Carlos Brandy)

0,7 L trockenen Rotwein

350 ml Konfitüre (hier: Brombeer, selbstgemacht)

2 Bund Petersilie, glatt

2 Rosmarinzweige, frisch

3 Zehen Knoblauch

1 TL Meersalz

0,5 TL Pfeffer

0,5 TL Chilipulver oder frisch

5 EL Tomatenmark, dreifach konzentriert


 

 

 

Die Schalotten fein hacken und in der Butter leicht anschwitzen. Zucker und Schnaps hinzu und karamellisieren lassen, anschließend mit etwa 100 ml des Rotweins ablöschen.

Nach und nach die Konfitüre unter ständigem Rühren hinzugeben. Weitere 300 ml des Rotweins hinzu und nun die gesamte Masse bei mittlerer Hitze um die Hälfte reduzieren.

 

Jetzt die gehackte Petersilie, Tomatenmark,

Rosmarin, Konblauch, Pfeffer, Salz und Chili hinein den restlichen Rotwein hinzu und nach dem Vermengen erneut bei schwacher Hitze reduzieren.

- bis hierher am Vortag Zubereitung möglich -

Die jetzt recht sämige Soße pürieren und entweder erkalten lassen oder:

 

60 g Butter

ca. 120 ml Bratensaft (je nach Konsistenz der Soße)

 

Butter bei mittlerer Hitze in der Soße zum Schmelzen bringen und den aufgefangenen Bratensud der Ente nach und nach unterrühren - ggf. nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken.

 

Fertig ist die perfekte Soße zu dunklem Fleisch!

 

Rotkohl - frisch zubereitet

3 kg (etwa 2 Köpfe) Rotkohl

250 ml Balsamicoessig

300 g Zucker

2 geriebene Äpfel

2 L Wasser

100 ml trockener Rotwein

10 Lorbeerblätter

12 Nelken

 

Den Rotkohl halbieren, in feine Streifen schneiden und ab in den min. 6 L großen Topf. Nach jeder geschnitten Hälfte anteilig Balsamicoessig, Zucker, Lorbeerblätter, Nelken und Apfel hinzugeben.

Während dessen den Herd bereits auf mittlere Hitze stellen.

Am Ende noch Wasser und den Rotwein beigeben; alles für etwa 6 h köcheln lassen. In der letzten Stunde ohne Deckel, damit sich die vorhandene Flüssigkeit noch reduziert. Immer wieder in der Zwischenzeit rühren.

 

Kartoffelrosen

1,5 kg Handgroße Kartoffeln

100 g Butter

3 Knoblauchzehen

20 g Paprikapulver, edelsüß

1 TL Meersalz








Die Kartoffeln schälen und in sehr dünne Scheiben schneiden - mit Hand geschnitten eine kleine Herausforderung, nächstes Mal kommt die Küchenmaschine zum Einsatz - Butter im Topf zerlassen, nicht braun werden lassen, und gepressten / gehackten Knoblauch darin kurz anschwitzen.

Kartoffeln salzen und durchmengen, Konblauchbutter drübergießen und erneut vermengen, ½ h ziehen lassen.






 

Backofen auf 190° Umluft vorheizen.

12er Muffinform: Die durchzogenen Kartoffelscheiben im Uhrzeigersinn, begonnen mit den großen Scheiben, überlappend kleiner werdend zu einer Rose in den Formen formen.

Anschließend mit dem Paprikapulver bestreuen und für ca. 30´ in den Ofen.


Ergebnis

Ente auf der Rotisserie

Einen ¾ vollen Anzündkamin Weber-Briketts durchglühen lassen, die Kohlekörbe an den Außenseiten positionieren und mit den Briketts füllen. Deckel auf den Moesta Smokin´PizzaRing und Garraum aufheizen. Enten auf die Rotisserie spießen und Flügel mit Küchengarn festzurren. Rotisserie in den Garraum und laufen lassen - Luftzufuhr auf halbe Kraft.

 

 

 

 

In Summe etwa 2½ h bei etwa 140° auf dem Grill verweilen lassen - in der Zwischenzeit mit Salzwasser besprühen, damit die Haut schön knusprig wird, aber nicht vollstänidg austrocknet!

Nach 2 h der erste Check mit dem Thermometer - Geflügel muss durch sein - darum sind 82° Pflicht im Zentrum.

 

 

Wenn die Kerntemperatur von min. 80° erreicht ist, Deckel runter, Kohlekörbe direkt unter das Gargut und nochmal schön anknuspern lassen, regelmäßig mit Salzwasser besprühen.

 

Dann sinds die Flattermänner fertig - noch fix mit der Rösle Geflügelschere zerteilt und schon werden die Teller festlich angerichtet.

Lassts´ Euch schmecken!!